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LOM® bei Traumata

Was wird unter einem Trauma verstanden?

Vereinfacht gesprochen wird von einem Trauma gesprochen, wenn ein Ereignis oder eine länger andauernde oder wiederholende Situation als überwältigend oder stark verletzend erlebt wurde und keine Möglichkeit bestand, angemessen darauf zu reagieren. Häufig bleibt ein Gefühl von Ohnmacht zurück.

Erinnerungen an solche Erfahrungen können auch später noch aktiviert werden, insbesondere durch ähnliche innere oder äußere Reize.


Das Besondere beim LOM® im Umgang mit traumatischen Erfahrungen

LOM® kann im Rahmen stabilisierender Selbsterfahrung eingesetzt werden, wenn Menschen lernen möchten, mit belastenden als traumatisch erlebten Erfahrungen und deren Auswirkungen bewusster umzugehen.

Der bildgestützte Ansatz kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn Worte schwer zugänglich sind, Erinnerungen nur vage oder sprachliche Zugänge als belastend erlebt werden.

Im Lösungsorientierten Malen wird mit klaren Bildstrukturen und einfachen Metaphern gearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Ressourcen, Selbstwahrnehmung und Orientierung. Angestrebt wird, innere Prozesse achtsam zu begleiten und neue innere Bilder entstehen zu lassen, die als stabilisierend erlebt werden können.

Die Arbeit mit einer Serie von Bildern kann dazu beitragen, Erinnerungen in einen größeren Zusammenhang einzuordnen und einen bewussteren Umgang mit belastenden Eindrücken zu fördern. Der Fokus liegt dabei nicht auf dem Wiedererleben, sondern auf der bewussten Wahrnehmung des gegenwärtigen Erlebens. Ziel ist es, dass Erinnerungen als Teil der eigenen Lebensgeschichte wahrgenommen werden können, ohne das aktuelle Erleben überwältigend zu beeinflussen.

Hinweis: LOM® ist kein Ersatz für eine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.


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Traumabewältigung: Es gibt einen Weg.

Cover des Buchs Lösungsorientiertes Malen zur Traumabewältigung nach sexualisierter Gewalt: Wie Bilder Ordnung und Ruhe in das Chaos der Erinnerungen bringen

Ich habe ein Buch geschrieben: Lösungsorientiertes Malen zur Traumabewältigung nach sexualisierter Gewalt: Wie Bilder Ordnung und Ruhe in das Chaos der Erinnerungen bringen

Ein Mutbuch für Betroffene und Helfende: Es richtet sich ebenso an LOM®-Therapeutinnen, Fachkräfte in Beratungsstellen, sowie Traumatherapeutinnen oder einfach an Menschen, die Interesse daran haben wie es gelingen kann Traumata zu verarbeiten.

Neben einem knappen Theorieteil zu Traumafolgen und -dynamiken wird die LOM®-Methode in ihrer Wirkweise vorgestellt. Das Herzstück des Buches besteht aus Fallbeispielen, in denen zum einen das Vorgehen zur Traumabewältigung mit dem Lösungsorientierten Malen aufgezeigt und erläutert wird, als auch die Malerinnen selbst von ihren Prozessen erzählen und wie sie sich von den Folgesymptomen des Traumas befreien konnten.

Das Buch ist zwar speziell über Traumabewältigung nach sexualisierter Gewalt geschrieben, jedoch können nach meiner lanjährigen Erfahrung mit dem LOM® jedwede Traumafolgen zur Ruhe und zur Bewältigung kommen. Nur Mut.

*** Wenn du das Buch nicht bei Amazon kaufen willst, kannst du es auch direkt bei mir anfragen.